Hilfe in der Krise

Sie stecken in einer akuten Krise und haben Angst, dass Sie sich das Leben nehmen?
So handeln Sie jetzt:
  1. Kontaktieren Sie sofort eine Vertrauensperson und treffen Sie sich mit ihr.

  2. Falls Sie keine Person aus Ihrem Umfeld anrufen möchten, klicken Sie auf den „Notfall-Button“ oben auf unserer Website oder rufen Sie eine der untenstehenden Nummern an.

  3. Reden Sie über Ihre Gefühle. Zum Beispiel: „Mir geht es sehr schlecht, ich denke an Suizid. Ich brauche jetzt Unterstützung.“

  4. Begeben Sie sich an einen sicheren Ort, an dem keine Selbstgefährdung möglich ist.

Ihre Anlaufstellen in der Krise

Rufen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt an und sagen Sie, dass es Ihnen nicht gut geht und dass Sie Hilfe brauchen.
Gemeinsam können Sie besprechen, was jetzt hilfreich wäre.

Wenn Ihre behandelnde Ärztin oder Ihr behandelnder Arzt nicht erreichbar ist, ist der Notfall der PDAG rund um die Uhr für Sie da.

Die Psychiatrischen Dienste Aargau (PDAG) untersuchen, behandeln und betreuen psychisch kranke Menschen aller Altersgruppen mit sämtlichen psychiatrischen Krankheitsbildern.

Adresse:
Königsfelderstrasse 1
5210 Windisch

Zentrale Anlaufstelle für Erwachsene
Zentrale Anmeldung für Kinder und Jugendliche

Darüber reden hilft! Darüber schreiben auch.
Wir hören Ihnen zu und schreiben mit Ihnen über Chat oder E-Mail.
Hilfe zur Selbsthilfe, anonym, vertraulich, rund um die Uhr erreichbar.

Die Beratenden von Pro Juventute sind rund um die Uhr, kostenlos und vertraulich erreichbar.
Kinder und Jugendliche können mit ihnen über alles sprechen.
Du kannst auch anrufen, wenn du dir um eine andere Person Sorgen machst.

Notruf (allgemein)
Vergiftungsnotfälle
Sanität
Polizei

Im Sicherheitsplan halten Sie fest, was Sie im Krisenfall tun können, um die suizidale Krise frühzeitig zu unterbrechen. Die Anweisungen müssen realistisch und für Sie umsetzbar sein.

Erstellen Sie den Sicherheitsplan mit einer Fachperson und eventuell mit einer Person aus Ihrem privaten Umfeld.

Ist eine Person in Ihrem Umfeld akut suizidgefährdet?
So handeln Sie jetzt:

  1. Bleiben Sie bei der Person oder sorgen Sie dafür, dass sie nicht allein ist.

  2. Versuchen Sie im Gespräch zu bleiben und Zeit zu gewinnen.

  3. Sprechen Sie das Thema Suizid offen an. Darüber zu sprechen entlastet und führt nicht dazu, dass sich die suizidgefährdete Person erst recht umbringt.

  4. Rufen Sie Fachleute an. Diese stehen Ihnen mit telefonischen Anweisungen und Unterstützung bei.

Anlaufstellen für das Umfeld

Darüber reden hilft! Darüber schreiben auch.
Wir hören Ihnen zu und schreiben mit Ihnen über Chat oder E-Mail.
Hilfe zur Selbsthilfe, anonym, vertraulich, rund um die Uhr erreichbar.

Die Fachstelle für Angehörige psychisch kranker Menschen berät und unterstützt Angehörige und vermittelt ihnen Fachwissen zu den unterschiedlichsten psychiatrischen Krankheitsbildern.

Haben Sie vor Kurzem oder auch vor längerer Zeit einen geliebten Menschen durch Suizid verloren?
Möchten Sie Ihre Geschichte und alle aufkommenden Gefühle mit anderen Betroffenen teilen?
Dann sind Sie in unserer Gruppe herzlich willkommen!

Die Gruppe bietet Raum, Zeit und die Möglichkeit, Erfahrungen, komplexe Gefühle, sowie Fragen und Sorgen mit Gleichbetroffenen auszutauschen, einander Informationen, Tipps und Halt zu geben und gemeinsam nach Bewältigungsstrategien zu suchen, damit das Leben wieder an Trost, Zuversicht und Freude gewinnt.

Weitere Angebote

Psychiater und Psychiaterinnen sind Fachärzte/-Ärztinnen für psychische Erkrankungen. Es gibt unterschiedliche psychiatrische Behandlungsangebote: In einer Praxis oder in der Klinik.

Wenn Sie in einer psychischen Krise sind oder sich psychisch krank fühlen, so sind Psychiater/innen oder psychologische Psychotherapeut/innen (siehe unten) die kompetenten Fachleute für Diagnose und Behandlung.

Psychologinnen und Psychologen, die nach dem Hochschulstudium eine mehrjährige psychotherapeutische Zusatzausbildung gemacht haben, sind kompetente Fachpersonen für Gespräche in aussergewöhnlichen Lebenssituationen und für die Behandlung von psychischen Erkrankungen. Viele psychologische Psychotherapeut/innen bieten nicht nur Therapien, sondern auch kürzere Beratungsgespräche an.

In schwierigen Situationen können Sie sich auch an die Seelsorgenden der reformierten und katholischen Kirchgemeinden und Pfarreien wenden.
Die Beratung ist kostenlos und anonym.

Der Jugendpsychologische Dienst ist eine psychologische Beratungsstelle für Jugendliche, junge Erwachsene und deren Bezugspersonen.
Sie können sich bei beruflichen, schulischen und persönlichen Schwierigkeiten an sie wenden.

Nach oben scrollen